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#3 USA 2016 – Death Valley

Kaum in Las Vegas, schon wieder für ein paar Stunden raus aus dem Wahnsinn. Hinein ins Death Valley, den heißesten Ort der Welt. 1913 wurden dort 57 Grad gemessen, heute waren es dann „nur“ 45. Angenehm ist etwas anderes, aber die Natur hat dafür vollends entschädigt. Karge, durchfurchte Steinhänge, simpelste Flora, brennende Sonne. Und dann noch das Badwater Basin, vor jahrtausenden Jahren mal ein Meer, nach und nach ist alles Wasser verdunstet, aber das Salz blieb dort. Heute kann man riesige Salzfelder spazieren, beinahe 900 Meter unterhalb des Meeresspiegels. Es ist ein Ort seltsamster Naturphänomene, und als ob sich Mensch und Natur abgesprochen haben, hat auch ersterer etwas Wunderliches hinterlassen: Rhyolite, ein verlassenes Dorf, das eigentlich nur für 10 Jahre zu Beginn des letzten Jahrhunderts richtig existierte, als man dachte, es gäbe noch einen Goldrausch. Der kam aber nie richtig in Schwung und die Stadt verschwand so schnell wie sie entstanden war. Übrig sind heute nur noch einige wenige Steinruinen.

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