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#4 Japan & Südkorea 2016 – Tokio

Der letzte Tag in Tokio und die Angst, etwas vergessen haben anzusehen. Dann aber realisieren, dass auch drei Wochen, drei Monate, drei Jahre anstatt von drei Tagen zu wenig sein würden, um Tokio einigermaßen erfassen zu können. Deshalb beschließen, sich zumindest einen Überblick zu verschaffen. Auf beiden Türmen des riesigen Gebäudekomplexes der Stadtverwaltung (woanders werden von einer Verwaltung dieser Größe ganze Länder und noch mehr administriert) gibt es Aussichtsstockwerke. Dort oben sieht man, wie groß diese Stadt wirklich ist. Weil man sieht nur: Stadt. Gebäude, Parks, Straßen. Aber vor allem Häuser, zumeist weiß. Der diesige Himmel tut sein übriges dazu, dass mit der Zeit alles in einem grau-weißen Dunst verschwimmt.

Danach nach Shinjuku, eigentlich eine eigene Stadt in der großen Stadt. Dort das St. Pauli Tokios, das tagsüber naturgemäß etwas ausgestorben erscheint. Aber überall wieder Schilder, Werbung, bildliche Anpreisungen, die jeder deutschen Gemeindebauverordnung zuwider wären. Es ist anstrengend und zugleich faszinierend und pittoresk auf eine spezielle Weise.

Zurück in die Bahn und auf zum nächsten Aussichtspunkt. Auf einen Gebäudekomplex in Roppongi gibt es freie Sicht auf den Tokyo Tower, einem in aller Frechheit kopierten Eiffelturm. Dummerweise waren die Tokioter zu spät dran, als dass es nicht schön Flugverkehr war, deswegen bemalt in rot-weißen Signalfarben.

Morgen dann: Kyoto.

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2 Kommentare

  1. Jan
    Erstellt am 17 Mrz ’16 um 00:32 | Permanent-Link

    Aber hat man von dem Turm aus auch sehen können wie Thomas Müller ihn reingeköpft hat? Das ist das was ich wirklich wissen will.

    Das Einstiegsbild zu dem Post gefällt mir übrigens gut. Sieht alles irgendwie groß aus…

    Have fun in Kyoto!

    • Johannes
      Erstellt am 18 Mrz ’16 um 12:49 | Permanent-Link

      Nope, leider nicht. Aber dafür aufm Smartphone über das klapprige Starbucks-Wifi.

      Und groß ist Tokio tatsächlich.